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Dez 28 2017

Neujahrs-Vorsätze Teil 1 – Rauchstopp

Obwohl eine Raucherentwöhnung in diesem Jahr nicht unter den Top-10 der beliebtesten Vorsätze, so wollen doch viele Menschen gerade zum Jahresbeginn endlich das schlechte Laster ablegen.

Experten berichten jedoch davon, dass gerade sogenannte „nicht mehr“-Vorsätze schwierig einzuhalten sind. Nicht mehr zu rauchen stellt den Menschen also vor eine große Herausforderung. Ein einmal antrainiertes Verhaltensmuster lässt sich nur schwer durchbrechen. Gerade wenn man, wie bei der Raucherentwöhnung üblich, von jetzt auf gleich das Verhalten ändern will, ist die Rückfallquote hoch. Hier sei es besonders wichtig, sich im klaren darüber zu sein, wieso man überhaupt mit dem Rauchen angefangen hat. Nur so kann man die auslösende Quelle beseitigen und das Rauchen auf Dauer ablegen.

Raucherentwöhnung – wieso ist das eine gute Idee?

Mentales Motivationstraining ist wichtig, um nicht zu scheitern. Das bedeutet, man führt sich konkret vor Augen, welche positiven Effekte das Erreichen des gesetzten Ziels hat und was das Scheitern bedeuten würde. Für die Raucherentwöhnung heißt das konkret: Führen Sie sich vor Augen, wie sich Ihre Gesundheit mit jedem rauchfreien Tag verbessert und welche gesundheitlichen Schäden das Rauchen bei einem dauerhaften Rückfall auslösen würde.

Machen Sie sich deutlich, dass jährlich etwa bis zu 140.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchen sterben. Zu durch Nikotin ausgelöste Erkrankungen zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Nierenversagen, Impotenz, verschiedene Krebsarten oder die Verengung der Blutgefäße. Was manchem nicht bewusst ist, die meisten Raucherkrankheiten sind reversibel. Hören Sie also mit dem Rauchen auf, dann erholt sich der Körper und das Risiko für ernsthafte Folgeerkrankungen sinkt. Der Schaden, der der Gesundheit zugefügt wurde, kann also wieder behoben werden. So haben sich bereits am ersten Tag Herzfrequenz, Puls und Blutdruck wieder normalisiert. Um Ihre Motivation zu stärken haben wir eine Übersicht über die Regeneration des Körper bei einer Raucherentwöhnung erstellt.

Wie höre ich mit dem Rauchen auf?

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, kann grundsätzlich zwei Strategien folgen – die Punkt-Schluss-Methode oder die Reduktionsmethode. Bei der Punkt-Schluss-Methode hören Sie sprichwörtlich von heute auf morgen auf. Sie legen sich einen Startpunkt fest und reduzieren den Zigarettenkonsum direkt auf null. Diese Methode hilft bei der schnelleren Entgiftung des Körpers und Befreiung der Nervenenden vom Nikotin, sodass die körperliche Abhängigkeit schneller bekämpft werden kann. Die Reduktionsmethode reduziert den Zigarettenkonsum schrittweise. Auch hier sind ein konkreter Startpunkt sowie Etappenziele wichtig. Diese Strategie verlängert den körperlichen Entzug, entspricht jedoch eher der menschlichen Motivationspsyche, nachdem man sich auf Kurzprojekte besser konzentrieren kann als auf länger währende Aufgaben.

Bevor Sie mit einer Raucherentwöhnung beginnen sollten Sie Gedanken darüber machen, welche Methode am besten zu Ihnen passt. Nachdem dieser Schritt getan ist, ist es wichtig sich einen Plan aufzustellen. Der Startpunkt wird hier festgelegt sowie die Methode mit der die Raucherentwöhnung begonnen wird. Wir haben die beliebtesten Methoden für Sie zusammengefasst.

Mehr Informationenwie kann man Rauchen aufhören finden Sie hier. Die jeweiligen Methoden haben unterschiedliche Erfolgsquoten. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass der Erfolg einer Behandlungsmöglichkeit immer vom individuellen Patienten abhängt. Es kann unter Umständen etwas dauern die richtige Methode zu finden. Denken Sie daher immer an den Vorsatz-Tipp „Rückfälle einplanen“. Ein Rückfall ist menschlich und kann passieren, nehmen Sie ihn einfach hin und machen Sie weiter. Gerade beim Rauchen gibt es bestimmte Phasen, die besonders anfällig dafür sind. Zwischen dem 15. und 20. Tag sowie dem 60. und 160. Tag der Raucherentwöhnung geraten Patienten aufgrund des Entzugs in eine depressive Phase. Die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls steigt hier an. Planen Sie diese Phasen daher ein und motivieren Sie sich mit Belohnungen für erreichte Etappenziele oder probieren Sie die Gedankenspiele des mentalen Motivationstrainings. Gerade eine soziale Unterstützung kann zudem bei der Raucherentwöhnung helfen. Suchen Sie Gleichgesinnte, ob im real Life oder online, und bitten Sie Familie, Freunde und Kollegen um Verständnis. Halten Sie sich an diese einfachen Tipps, organisieren Ihr Vorhaben ernsthaft und schaffen es sich selbst zu motivieren, steht dem erfolgreiche Umsetzen des Neujahrs-Vorsatzes Rauchstopp nichts mehr im Weg.

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