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Jun 12 2017

Symptome und Behandlung einer Blasenschwäche

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Blasenschwäche, im Fachchargon Harninkontinenz genannt, betrifft einen Großteil der Gesellschaft. Obwohl die Symptome den Alltag schwer beeinflussen, suchen nur die wenigsten Betroffenen einen Arzt auf. Doch die Blasenschwäche ist keine Krankheit mit der man leben muss, denn es gibt eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten. 

 

Was ist eine Blasenschwäche

Bei der Harninkontinenz tritt unwillkürlich Urin aus der Harnröhre und es wird von unterschiedlichen Formen gesprochen. Die häufigsten sind die Belastungsinkontinenz (austreten von Harn bei Stress), die Dranginkontinenz (Verlust von Harn durch plötzlich auftretenden Harndrang) und die Mischinkontinenz (eine Mischform aus Belastungs- und Dranginkontinenz).

 

 

Ursachen und Entstehung

Schwangerschaft: Das größte Risiko dieser Krankheit tragen aufgrund der speziellen Anatomie Frauen. Zudem erhöhen Schwangerschaft und Entbindung das Risiko, da der untere Bauchraum stark beastet und der Beckenboden geschwächt wird. Diabetes mellitus: Diabetiker tragen ein erhöhtes Risiko, vermutet wird eine Auswirkung des Diabetes mellitus auf Nerven und Blutgefäße.
Nervenschädigungen: Eine weitere Ursache können durch Operationen oder Unfälle verursachte Nervenschädigungen im Becken sein, wichtige Signale werden dann nicht mehr oder zu spät an die Muskeln weitergeleitet. Übergewicht: Dieses schadet nicht nur den Gelenken sondern auch dem Beckenboden, deshalb auch Risikofaktor für eine Harninkontinenz.

Symptome

Die Symptome variieren je nach Form der Harninkontinenz. Bei der Belastungsinkontinenz tritt plötzlich Harn aus beim Niesen, Lachen, Husten, Tragen schwerer Gegenstände oder beim Treppensteigen ohne dass ein Harndrang bestand.
Bei der Dranginkontinenz ist der Harndrang plötzlich sehr stark und nicht mehr zu unterdrücken, deshalb tritt dieser aus bevor eine Toilette aufgesucht werden kann. Weitere Symptome sind häufiges nächtliches Wasser lassen und das häufige Ausscheiden nur kleinerer Urinmengen. Bei der Mischinkontinenz liegt plötzlicher Harnverlust während schwerer körperlicher Arbeit verbunden mit starkem Harndrang vor.

 

Behandlungsmöglichkeiten und Therapie

Die Therapie gestaltet sich je nach Art, Beschwerden und Ursache der Inkontinenz ganz individuell. Bei einer Belastungs- oder Dranginkontinenz kann das Training des Beckenbodens schon sehr hilfreich sein. Dieses sollte um maximalen Erfolg zu erzielen von speziell ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Auch die Gewichtsabnahme kann große Erfolge erzielen und verringert zusätzlich das Risiko weiterer Krankheiten. Eine medikamentöse Therapie kann ebenso hilfreich sein. Sind all diese Methoden erfolglos, so besteht die Möglichkeit diverser Operationstechniken zur Bekämpfung der Harninkontinenz.

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