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Jan 26 2017

Schlafstörungen

Wenn man schlecht durchschläft oder morgens zu früh aufwacht, dann handelt es sich in den meisten Fällen um Schlafstörungen.

 

Folgen der Schlafstörungen

Bei Schlafstörungen kommt es vielfach zu einem Schlafmangel, welcher sich schleichend akkumuliert. Die Betroffenen leiden unter dieser Krankheit so stark, dass es zu einem Leidensdruck wird. Die Auswirkungen der Schlaflosigkeit können sich im Laufe der Zeit zu schweren gesundheitlichen Problemen manifestieren. Eine große Gefahr dieser Krankheit stellt die Müdigkeit dar. Die Folgen sind unter anderen Betriebsunfälle und Autounfälle. Als Folgen von Schlafmangel wurde auch festgestellt, dass es auf Dauer zu organischen Schäden kommen kann wie Magenbeschwerden, ein geschwächtes Abwehrsystem sowie Herz – und Kreislauferkrankungen. Auch wurde festgestellt, dass es bei dauerhaften Schlafstörungen zu größeren Appetit kommt und die Schlaflosigkeit zu Fettleibigkeit führt. Zudem wird der Kohlenhydrat-Stoffwechsel negativ beeinträchtigt, was wiederum eine Zuckerkrankheit auslösen könnte. Hinzu kommt, dass die meisten Betroffenen versuchen diese Krankheit mit Drogen, Alkohol oder Medikamente zu kompensieren, was als Folge zu weiteren gesundheitlichen Problemen führt.

 

Schlafstörungen feststellen

Um eine Schlaflosigkeit festzustellen sowie genauer zu analysieren, eignet sich eine Untersuchung im Schlaflabor. Während der Patient im Schlaflabor schläft, werden unterschiedliche physiologische Funktionen wie Sauerstoffsättigung des Blutes, Herztätigkeit, Beinbewegungen und Hirnströme kontinuierlich gemessen sowie aufgezeichnet. Ein Experte aus dem Schlaflabor wertet die Ergebnisse aus. Diese ganzen Daten zeigen dann, wie es um die Schlafqualität bestellt ist, ob eine Schlafstörung vorliegt und Rückschlüsse auf die Ursachen zieht. Eine Untersuchung im Schlaflabor ist für die Patienten absolut schmerzfrei und mit keinerlei Nebenwirkungen verbunden.

 

Wann wird man vom Arzt ins Schlaflabor geschickt?

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung hat 2009 in einer Richtlinie genau festgelegt, bei welchen Symptomen ein Patient ins Schlaflabor eingewiesen werden sollte, die da wären:

1. Störungen des Schlaf-Wachrythmus

2. Auffälliges Verhalten im Schlaf wie Zähneknirschen oder Schlafwandeln
3. Verdacht auf organische Schlaflosigkeit wie zum Beispiel durch Epilepsie und das Rest-Legs-Syndrom.
4. Chronische Schlaferkrankung, an den die Leistungsfähigkeit tagsüber eingeschränkt ist.

Behandlung der Krankheit

Bei leichten Schlafstörungen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie man eine erholte und ruhige Nacht verleben kann:

1. Ein warmes Bad nehmen (34 bis 36 Grad) und Badezusätze wie Johanneskraut, Passionsblume, Baldrian sowie Melisse zugeben.
2. Vor dem Zubettgehen ein Glas warme Milch mit Honig trinken.
3. Drei bis viermal täglich eine Tasse Baldrian -, Melisse -, Hopfen – oder Lavendelblüten-Tee trinken, dies wirkt absolut beruhigend und schlaffördernd.
4. Nicht zu spät reichhaltig Essen, dass liegt wortwörtlich zu schwer im Magen.
5. Entspannungstechniken wie Yoga ausführen, diese helfen vielfach sogar bei starken Einschlafproblemen.
6. Einen Abendspaziergang machen um zur Ruhe zukommen.
7. Zudem sollte man das Schlafzimmer ausreichend lüften und die Raumtemperatur sollte bei 18 Grad liegen. Für Dunkelheit im Zimmer sorgen und ein perfektes Bett sowie eine sehr gute Matratze sind die Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf. Um die Schlaflosigkeit für einige Tage zu überwinden, können rezeptfreie Schlafmittel aus der Apotheke eingenommen werden.

 

Ab wann zum Arzt?

Ist die Schlaflosigkeit innerhalb von 4 Wochen nicht vorbei, sollte ein Arzt konsultiert werden. Das gilt besonders, wenn schon Schlafmittel verschrieben und eingenommen sind und sich nichts gebessert hat.

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