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Feb 13 2017

Schizophrenie und bipolare Störungen

Schizophrenie und bipolare Störungen zählen zu psychischen Krankenheiten, die im Großteil der Fälle ein Leben lang bestehen. Unabhängig von Geschlecht, Alter und sozialer Schicht, beginnen sie meist bereits im Kindes- und Jugendalter.

 

Schizophrenie

Die Symptome dieser Krankheit hindern die Betroffenen in immer wieder kehrenden Episoden oft daran ihren Alltag zu bewältigen. In diesen Phasen ist eine stationäre Behandlung ratsam.
Hierbei werden diese in drei Typen unterteilt:
Positiv- Symptome, wie Haluzinationen, Verfolgungswahn oder Wahnvorstellungen. Negativ- Symptome, zu denen beispielsweise Konzentrationsschwächen und Antriebslosigkeit zählen und Kognitive Symptome, welche das Denken und Ausdrucksvermögen beeinflussen. Betroffene vergessen meist beim Sprechen, was sie sagen möchten oder empfinden das Durchdenken von Zusammenhängen als anstrengend. Bei dem Krankheitsbild der Schizophrenie müssen nicht zwangsläufig alle Symptome auftreten, sondern es können Kombinationen aus allen drei Symptomtypen vorliegen.

 

 

Bipolare Störungen

Hierbei wird auch oft von manisch- depressiven Störungen gesprochen, da sich episodenweise Manie, also extreme Euphorie, und Depressionen, tiefe Niedergeschlagenheit, abwechseln. Betroffene dieser Krankheit treten phasenweise übertrieben Selbstbewusst und aktiv auf, haben ein vermindertes Schlafbedürfnis und haben Schwierigkeiten Aufmerksam zu bleiben. Diese Hochstimmung geht in Depressionen über, in denen Patienten unter Selbstzweifel leiden, sich zurückziehen, niedergeschlagen sind und unter Konzentrations- und Schlafmangel leiden. Auch Selbstmordgedanken sind in dieser Phase keine Seltenheit.

 

Behandlung

Bei der Schizophrenie helfen medikamentöse Einstellungen und psychotherapeutische Maßnahmen zu einer besseren Gesundheit und einem normalen Alltag. Begibt sich ein Betroffener mit Bipolaren Störungen in Behandlung, beginnt diese zunächst mit einem zwei- bis sechswöchigen stationären Aufenthalt, um stressauslösende Außenfaktoren auszuschließen und die Gesundheit des Patienten zu schützen und zu fördern. Anschließend folgt die sogenannte Erhaltungstherapie, in der Reize von Außen nicht mehr sofort zu Stresssituationen führen. Diese Phase dauert ebenfalls zwei bis sechs Wochen und wird medikamentös unterstützt. Meist durch Antidepressiva, Stimmungsstabilisierer und Sedativa, welche bereits in stationärer Behandlung verabreicht wurden. Um den Betroffenen vor Rückfällen zu schützen, werden auch als Phrophylaxe Stimmungsstabilisatoren verschrieben.

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