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Nikotinsucht – Nikotinpflaster

Wer viel raucht, der neigt leicht dazu an einer Nikotinsucht zu leiden. Grund dafür ist, dass der Mensch ein zwanghaftes Bedürfnis verspürt Nikotin zu konsumieren. Dies geschieht vor allem in Form von Zigaretten. Aber auch Zigarren werden gerne geraucht und Tabak geschnupft. Die Menge ist dabei nicht entscheidend ob eine Nikotinsucht entsteht. Auch wer wenig raucht, bei dem entwickelt sich eine Nikotinsucht. Dies trifft vor allem auf Kinder und Jugendliche zu. Diese zeigen recht schnell Anzeichen einer Abhängigkeit von Nikotin. In Deutschland ist die Nikotinsucht weit verbreitet. Rund 20 Millionen Erwachsene in Deutschland rauchen, statistisch gesehen jede 5. Frau und jeder 4. Mann. Über die Folgen ihrer Nikotinsucht sind sich die meisten nicht bewusst, auch nicht, dass die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung mitrauchen. An den Folgen des Tabakkonsums bzw. des Rauchens sterben jährlich nachweislich unmittelbar rund 120.000 Menschen in Deutschland.

Symptome

Eine Nikotinsucht bzw. Nikotinabhängig erkennen Außenstehende sehr schnell. Wenn der Raucher auch Entzug ist, also schon lange kein Nikotin dem Körper mehr zugeführt wurde, fängt der Körper an zu zittern und der Raucher zeigt erste Anzeichen von Aggressivität und Gewalttätigkeit. Zu den unmittelbaren Folgen des Rauchens gehören unter anderem Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Durchblutungsstörungen, die Neigung zu Thrombosen, Herzinfarkt, Raucherbein, Raucherlunge, Potenzstörungen, chronische und chronisch obstruktive Bronchitis, Lungenkrebs.

110-Fotolia_45906488_Subscription_XLEntwöhnung bzw. Therapie

Eine “kalten Entzug” verkraftet der Körper von einem Raucher meist nur recht schwer. Aus diesem Grund wird eine Reduzierung der Anzahl der Zigaretten von den meisten, die sich selbst therapieren in Erwägung gezogen. Zur Hilfe genommen wird auch gerne das Nikotinpflaster. Dieses erlaubt es gleich auf den Griff zur Zigarette zu verzichten. Da Nikotin aber nicht nur körperlich abhängig macht, sondern auch psychisch, ist es ratsam eine Verhaltenstherapie zu machen. Auch eine ärztliche und medikamentöse Unterstützung für die Milderung der körperlichen Beschwerden während der Entwöhnung von Nikotin ist möglich. Der Raucher benötigt aber nicht nur Eigenmotivation meist, sondern auch den Rückhalt der Familie und von Freunden, damit er sich das Rauchen abgewöhnen kann. Denn es wird irgendwann die Phase kommen während des Entzugs, dass der Betroffene die Therapie am liebsten abbrechen möchte.

Prävention

Durch das Nichtrauchergesetz wurde in Deutschland schon sehr viel erreicht. Es darf an vielen öffentlichen Orten nicht mehr geraucht werden. Dass allerdings viele deshalb das Rauchen aufgegeben haben, kann nicht gesagt werden. Auch höhere Kosten für den Kauf von Tabakwaren können die meisten nicht abschrecken.

Fazit

Rauchen gefährdet die Gesundheit. Aus diesem Grund sollte jeder sich gut überlegen, ob er das Rauchen anfängt bzw. nicht lieber einen Entzug macht. Schwangere sollten nicht rauchen. Dies kann dem ungeborenen Kind bei der Entwicklung sehr schaden.

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