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Impotenz

Als Impotenz bzw. Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion bezeichnet man eine sexuelle Funktionsstörung beim Mann. Menschen, die durch einen Unfall eine Querschnittslähmung erleiden, erleiden auch eine Impotenz, da die entsprechenden Nervenstränge zum Gehirn durch die Rückenmarksverletzung unterbrochen sind. Eine erektile Impotenz schränkt die Lebensqualität und das Wohlbefinden von einem Mann erheblich ein. Neben einer erlitten Querschnittslähmung zählen zu den häufigsten Ursachen einer Impotenz vor allem psychische Faktoren wie Stress und sexuelle Versagensängste. Als Auslöser einer Impotenz gelten dabei Hormonstörungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus , Übergewicht, starker Alkohol- und Nikotinkonsum. Mit zunehmenden Lebensalter steigt die Gefahr von Impotenz.

Symptome

Von Impotenz spricht man dann, wenn ein Mann mindestens 6 Monate oder länger keine Erektion bekommen bzw. diese nicht aufrechterhalten kann und somit kein befriedigender Geschlechtsverkehr möglich ist. Charakteristisch ist dabei, dass sich das männliche Glied nicht ausreichend versteift und ein vorzeitiger Samenerguss auftritt. In der Folge der Impotenz entsteht für den Mann ein hoher Leidensdruck, da sich die Männlichkeit bei den meisten Männern über die Erektionsfähigkeit definiert. Auch für den Lebenspartner ist die Situation sehr belastend.

PenisTherapie

Die Diagnose Impotenz bedeutet aber noch lange nicht, dass ein Mann nie wieder befriedenden Sex haben kann. Liegt eine körperliche Ursache für die Impotenz zugrunde, lässt sich diese mit Medikamenten und diversen Hilfsmitteln behandeln. Nur in seltenen Fällen wird mit einem chirurgischen eine Impotenz behoben. Bei einer psychisch bedingten erektilen Dysfunktion wird eine psychiatrisch-psychologische Therapie empfohlen. In vielen Fällen lässt sich eine Erektionsstörung durch Medikamente behandeln. Verordnet werden hier in der Regel sogenannte Phosphodiesterasehemmer (PDE-Hemmer), die für eine bessere Penis-Durchblutung sorgen. Die Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil sowie Vardenafil gelten als sehr wirksam. Zum Einsatz kommt aber auch der Wirkstoff Yohimbin, eine natürliche Substanz aus der Rinde des westafrikanischen Yohimbe-Baums. Wenn derartige Mittel nicht ansprechen bei einer Erektionsstörung gibt es noch die Möglichkeit des Einsatz einer Penis-Pumpe und Penisprothesen bzw. Penisimplantate. Die Kosten dafür übernimmt im Übrigen die Krankenkasse, wenn die medizinische Notwendigkeit gegeben ist. Die Kostenübernahme erfolgt dabei nach gründlicher Prüfung.

Prävention

Erektionsstörungen kann vorgebeugt werden. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine gesunde Lebensweise und Ernährung verhindert werden können, welche schließlich zur Impotenz führen können. Vor allem junge Männer sollten sich nicht dem sexuellen Leistungsdruck unterwerfen. Auch dies kann zu Erektionsstörungen führen. Stress in der Familie, in der Beziehung und am Arbeitsplatz führt meist dazu, dass der Körper reagiert. Und dies wirkt sich letztlich auch auf die Potenz des Mannes aus.

Fazit

Wer ständig unter Strom steht oder sich nicht gesund ernährt, der hat ein sehr hohes Risiko an Erektionsstörungen zu leiden. Doch Impotenz kann in den meisten Fällen wieder behoben werden.

Kategorie: Sexualität Stichwörter: , , ,

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