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Jun 30 2016

Hilfe bei einer Osteomyelitiserkrankungen

Die Osteomyelitis ist eine Entzündung des Knochenmarks. Bei dieser Knochenerkrankung beginnt die Entzündung im Knochenmark und weitet sich danach auf andere Knochenbestandsteile aus. Ebenfalls breitet sich die Entzündung über die Knochenhaut aus. Ist der gesamte Knochen entzündet, spricht der Mediziner von einer Knochenentzündung – der Osteitis. Vorwiegend sind Bakterien Schuld an einer Osteomyelitis. Vor allem Staphylococcus epidermidis und Staphylococcus aureus sind die häufigsten Bakterien, die eine Osteomyelitis verursachen. Die Mediziner unterscheiden in eine exogene oder endogene Entzündung des Knochenmarks. Es benötigt eine Therapie, bis der Knochen wieder seine volle Gesundheit hat.

 

Die klassischen Symptome

Die Symptome sind unterschiedlich und je nach Alter sowie Form der Erkrankung abhängig. Eine Osteomyelitis äußert sich durch allgemeine Krankheitssymptome und entwickeln sich relativ schnell. Zwischen 10 und 30 Prozent aller Betroffenen erleiden eine chronische Knochenmarksentzündung. Auch die chronische Osteomyelitis verursacht nicht immer gleiche Symptome. Vor allem halten die Symptome in der Regel bis zu sechs Wochen an, wobei die Osteomyelitis auch ruhige Phasen haben kann. Im Regelfall leiden die Betroffenen an Schmerzen, die vor allem während den Nachtstunden auftreten. Ebenfalls ist das betroffene Körperteil stark angeschwollen und auch warm. Des Weiteren ist eine Fistelbildung möglich.

 

Die Therapie und Behandlung der Entzündung

Hilfe bei einer Osteomyelitiserkrankungen gibt es durch den behandelnden Arzt. Dieser verschreibt im Regelfall Antibiotika. Ebenfalls ist es hilfreich, wenn bei dieser Krankheit der betroffene Knochen geschont und ruhig gehalten wird. So lindert der Betroffene die Schmerzen. Diese Hilfe bei einer Osteomyelitiserkrankungen hilft jedoch nur bei einer nicht chronischen Osteomyelitis. Befindet sich der Patient im fortgeschrittenen oder chronischem Stadium, sind vor allem chirurgische Therapien notwendig. Dies liegt daran, da der Knochen bereits geschädigt ist und somit auch eine schlechte Durchblutung besteht. Bei der chirurgischen Maßnahme entfernt der Mediziner das bereit abgestorbene und eitrige Gewebe. Ebenfalls füllt der Arzt, bei Notwendigkeit, in den betroffenen Knochen eine Knochentransplantation durch – die sogenannte Spongioplastik. So kann die volle Gesundheit des Knochens wiederhergestellt werden.

 

Schmerzmittel als Hilfe

Weitere Tipps und Tricks gegen die Krankheit ist die Schonung des betroffenen Körperteils sowie auch die Einnahme von schmerzstillenden Mitteln. Jedoch haben viele Antibiotika bereits eine schmerzstillende Wirkung, sodass weitere Tabletten nicht notwendig sind.

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