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Nov 24 2017

Die Jahreszeit der Erkältung

Herbst- und Winter gelten als die typischen Jahreszeiten für die Erkältung oder besser für den grippalen Infekt, der aber mit einer echten Grippe nichts zu tun hat.

 

Erkältungsviren sind die Verursacher

Der grippale Infekt ist eine Infektionskrankheit, die durch verschiedene Virusgattungen übertragen wird.

• Rhinoviren
• Enteroviren
• Coronaviren
• Mastadenoviren
• Paramyxoviridae

sind die häufigsten Viren. Dabei wird die Schleimhaut der Nase, des Halses und der Bronchien angegriffen. Diese entzünden sich und sondern als Abwehrreaktion Schleim ab. Diese vermehrte Produktion löst weitere Reaktionen des Körpers aus wie das Abhusten der Bronchien und natürlich die berühmte laufende Nase. Weitere Symptome können Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber sein. Je nach Zustand des Immunsystems können sich aus den Symptomen eventuell Krankheiten mit längerer Dauer entwickeln wie beispielsweise trockener Reizhusten. In der Regel klingen die Symptome der Erkältung aber nach etwa 7 Tagen ab.

 

Die eigene Gesundheit schützen

Infektionskrankheiten entstehen durch Übertragung. Dies kann eine Tröpfcheninfektion über die Luft sein, etwa durch das Niesen eines bereits Erkrankten oder als sogenannte Schmiereninfektion durch das Anfassen von virenbelasteten Gegenständen oder Personen. Die beste Art und Weise, den Viren aus dem Weg zu gehen ist der, in der Öffentlichkeit möglichst wenige Dinge oder Personen mit bloßen Händen anzufassen, dazu zählt insbesondere das Händeschütteln. Der Übertragungsweg durch die Luft kann im Prinzip nur durch das Tragen eines Mundschutzes blockiert werden, wie es etwa in Japan durchaus üblich ist. Da es für die meisten Menschen nicht möglich ist, die eigene Gesundheit in der Form zu schützen, indem alle Kontakte vermieden werden, sei hier die Statistik angeführt, dass eine erwachsene Person etwa 3 bis 4 Mal pro Jahr und Kleinkinder sogar über 10 Mal pro Jahr eine Erkältungskrankheit erleiden. Der Körper weiß damit umzugehen.

 

Mehr als 200 verschiedene Erkältungsviren lösen in der kalten Jahreszeit Husten, Schnupfen, Hals- und Fliederschmerzen. Eine wirksame Therapie gegen die Viren-Attacke selbst gibt es bis heute nicht. Aber die Symptome lassen sich gut lindern. Ein vernünftiges Medikament gegen Erkältung  enthält Wirkstoffe, die Fieber und Schmerzen lindern wie z. B. Paracetamol. Zusätzlich ist es wichtig, die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen. Nasensprays führen hier nicht unbedingt zum Erfolg, sie verbessern zwar die Nasenatmung – aber sie erreichen die Öffnungen der Nasen-Nebenhöhlen nicht. Besser wirken abschwellende Substanzen zum Einnehmen wie z. B. Phenyelehrin. Sie sind wichtig, damit sich das zähe Sekret nicht in den Nebenhöhlen festsetzt und dort eine Entzündung auslöst. Zur Vorbeugung und um das Immunsystem zu stärken, sollten in der Erkältungszeit vermehrt vitaminhaltige Speisen wie Früchte und rohes Gemüse gegessen werden. Auch Hühnerfleisch mit seinem hohen Gehalt an Zink ist hervorragend geeignet, um den Körper auf die Abwehr der Viren vorzubereiten.

 

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