«

»

Jul 13 2017

Die Genetische Präimplantationsdiagnostik (PID)

Seit vielen Jahren versuchen wir uns unseren größten Traum zu erfüllen und ein Kind das Licht der Welt erblicken zu lassen. Wir haben es natürlich erst auf dem ganz normalen Weg probiert, doch ich wurde nicht schwanger. Nachdem bei mir ein hormonelles Ungleichgewicht festgestellt wurde, konnten wir nach einem Jahr das erste Mal ein Kinderwunschzentrum aufsuchen. Hier sollte uns Angst genommen werden und ich sollte optimal eingestellt werden, damit ich vielleicht doch noch auf natürlichem Weg ein Kind zur Welt bringen kann.
Wir fühlten uns hier von Anfang an super betreut, in langen Gesprächen mit den Therapeuten und Ärzten, aber auch in Gruppen von Gleichgesinnten, die sich stundenlang zum Thema Kinderwunsch austauschten. Endlich konnten wir ganz zwanglos und stundenlang über unser Thema Nr. 1 sprechen, das ist mit Freunden und Verwandten schon lang nicht mehr möglich, da wir niemand mit unserem Kinderwunsch auf den Wecker fallen möchten, man steht plötzlich ganz allein da und da kann jede Unterstützung von außen helfen, nicht den Mut zu verlieren und immer weiter zu hoffen, dass man doch in naher Zukunft ein Kind unter dem Herzen tragen wird.

 

Nach dem sehr positiven Einstieg und einer erfolgreichen Hormoneinstellung wurde wir natürlich nicht müde, unsere Bestes im Bett zu geben, damit es endlich klappt. Hormonell gab es keine Einschränkungen mehr und wir machten munter weiter. Schon nach drei Monaten war ich schwanger, ganz ohne Invitro, das lästige Spritzen von Hormonen nahm ich für unseren Wunsch gern in Kauf, jetzt ist es soweit, ich bin schwanger. Jetzt bloß nicht s falsch machen und bitte schnell die ersten drei Monate überstehen. Wir waren völlig außer uns vor Freude und mein Freund packte mich förmlich in Wattebällchen ein, so sehr umsorgte er mich. In der zehnten Woche hatte ich nachts starke Unterleibskrämpfe, ich wachte auf und lag in meinem eigenen Blut, ich hatte das Kind verloren.

 

 

Da ich stramm auf die 35 zuging und wir der Verzweiflung und dem aufgeben sehr nahe waren, wandten wir uns an IVI. Wir ließen uns hier von den Fertilisationsspezialisten beraten, wir wollten nach der Wartezeit und nach dem schmerzlichen Verlust des Kindes, nicht unseren Traum aufgeben. Durch eine Invitro-Behandlung wollten wir bei diesem Mal sichergehen, dass es mit der Befruchtung klappt und auch noch vor dem Einsetzen der befruchteten Eizellen untersucht werden kann, wie hoch das erneute Risiko einer Fehlgeburt ist. Durch die genetische Präimplantationsdiagnostik erhoffen wir uns, schon vor dem Einpflanzen zu erfahren, welche genetischen und chromosomischen Veränderungen in der Eizelle vorliegen. Auf Grund meins Alters und der vorher stattgefundenen Fehlgeburt habe wir große Angst, dass das wieder passieren könnte oder unser Kind Schaden nimmt. Als gute Eltern wollen wir frühestmöglich bestmöglich für unser Kind sorgen und bei uns hat das mit der genetischen Präimplantationsdiagnostik begonnen. Heute sind wir Eltern einer gesunden Tochter, die diesen Sommer eingeschult wird. Unser Dank geht an die tolle Beratung und Betreuung bei unserem PID-Unternehmen, sie haben uns geholfen, als wir fast schon keine Hoffnung mehr hatten und haben Gewissheit in unseren Kinderwunsch gebracht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>