«

»

Sep 17 2017

Das Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist gekennzeichnet von einem schmerzhaften Druck auf die Handwurzel. Ursache hierfür ist eine krankhafte Einengung des im Karpaltunnel verlaufenden Medianusnervs.

Was viele bisher noch nicht wussten: von eingeklemmten Nerven sind nicht ausschließlich Ellbogen, Schulter oder Rücken betroffen, sondern auch die Handwurzel.

 

Symptome beim Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom macht sich bei Betroffenen bemerkbar durch ständiges, unangenehmes Kribbeln sowie ein die Finger betreffendes Taubheitsgefühl. Im weiteren Verlauf entstehen starke Schmerzen im Handgelenk, gegen welche auch Ruhe nichts mehr ausrichten kann.

 

Ursache des Karpaltunnelsyndroms

Verursacht wird das schmerzhafte Karpaltunnelsyndrom durch den im Karpaltunnel verlaufenden Medianusnerv, wenn dieser krankhaft eingeengt ist. Häufig denken Betroffene fälschlicherweise, dass hierbei ein orthopädisches Problem vorliegt.

Der Meridianusnerv

Er entspringt an der Halswirbelsäule. Seine Hauptfunktion liegt darin, über die Arme hindurch verlaufend den Mittel- und Zeigefinger sowie den Daumen mit Gefühl zu versorgen. Sobald der Meridianusnerv eingeengt wird, entstehen zunächst Gefühlsstörungen, welche von Betroffenen anfangs kaum wahrgenommen werden. Im weiteren Verlauf setzen später Schmerzen ein, welche so stark ausgeprägt sein können, dass beispielsweise eine Tasse zu Mund führen oder einen Stift zu halten nicht mehr möglich sind.

Explizit lässt sich die genaue Ursache für ein vorliegendes Karpaltunnelsyndrom nur äußerst selten definieren. Eine klare Diagnose lässt sich beispielsweise bei Patienten stellen, welche einen handwerklichen Beruf ausüben und sich diese Erkrankunng aufgrund einer immer wiederkehrenden bestimmten Art und Weise der Beanspruchung des Handgelenks früher oder später als Folge der Medianusnerv eingeengt wird und das Karpaltunnelsyndrom verursacht. Bei der Mehrzahl der am Karpaltunnelsyndrom erkrankten Patienten wird bei der Erstellung der Diagnose davon ausgegangen, dass das bei ihnen vorliegende Krankheitsbild als Folgeerscheinung einer Veränderung entstand. Hierbei können sowohl von rheumatischen Verdickungen betroffene Sehnenscheiden als auch die Handwurzelknochen aufgrund knöcherner Auswüchse in Frage kommen.

Für eine endgültige Diagnose sollte auch eine neurologische Abklärung stattfinden. Fachärzte sollten dann mit dem Patienten eingehend besprechen, ob bei einer konservativen Behandlung noch Erfolg zu erwarten ist oder ob das Karpaltunnelsyndrom bereits so weit fortgeschritten ist, dass ein operativer Eingriff die letzte Alternative darstellt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>