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Mai 05 2017

Behandlung einer Arthrose

Arthrose gehört zu den degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, von denen fast alle Menschen ab dem 65. Lebensjahr betroffen sind. Dabei kommt es zur Zerstörung des Gelenkknorpels, was zu einer völligen Versteifung des Gelenkes und zur Einschränkung der Gesundheit führen kann.

 

Ursachen der Arthrose

Am häufigsten sind Hüft-, Knie- und Fingergelenke betroffen. Arthrose entwickelt sich primär durch ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastungsfähigkeit des Gelenks. Arthrose kann jedoch auch als Folge anderer Erkrankungen wie etwa Arthritis, Gicht oder durch Übergewicht entstehen. Auch Extremsport, körperliche Belastung im Beruf oder Traumata können Arthrosen auslösen.

 

 

Verlauf und Symptome

Der Verlauf ist langsam fortschreitend und lange Zeit symptomlos. Zunächst kommt es zu einem Elastizitätsverlust des Knorpels, begleitet von einer Spaltbildung und kleinen Rissen, die letztlich zu einem Knorpelabrieb führen. Der Knochen reagiert darauf mit einer vermehrten Kalkeinlagerung. Dadurch kommt es zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut, wobei sich die Gelenkkapsel verhärtet und verdickt. Die ersten Anzeichen für eine Arthrose sind Schmerzen bei Belastung, welche sich im späteren Verlauf zu einem Dauerschmerz auch bei Ruhe entwickeln können. Vor Allem klagen Betroffene über Knieschmerzen. Als Folge kann es zu einer zunehmenden Bewegungseinschränkung und Deformation des Gelenkes kommen.

 

 

Konservative Behandlungsmaßnahmen bei Arthrose

Obwohl es sich bei Arthrose um eine degenerative Erkrankung handelt, kann man therapeutische Maßnahmen ergreifen, um die Gelenkfunktion und die Gesundheit zu erhalten. Konservative Maßnahmen wie Gesundheitssport oder Bewegung ohne Belastung können dabei helfen, die Funktion des Gelenkes so lange wie möglich erhalten. Auch physikalische Therapien, wie Massagen, Traktionen oder kleine Stromstöße können Einsatz bei der Arthrose-Behandlung, vor Allem bei Knieschmerzen finden. Des Weiteren kann man durch Kortison oder knorpelaufbauende Präparate (Chondroprotektiva)medikamentös Arthrose behandeln lassen.

 

Operative Maßnahmen

Eine übliche Methode, Arthrose behandeln zu lassen, ist die Gelenkspiegelung (Arthroskopie).Dabei wird ein Endoskop in das Gelenk eingeführt. Mit diesem kann der Arzt den Knorpel glätten oder Knorpeldefekte behandeln. Wenn Arthrose zu einer Fehlstellung der Beinachsen (O- oder X-Beine) führt, kann auch eine Umstellungsosteotomie durchgeführt werden, wobei der Knochen durchtrennt und die Enden neu verbunden werden. Ist die Funktionseinschränkung vollends voran geschritten, kann nur eine Endoprothese helfen. In der Regel finden diese als künstliches Hüft- oder Kniegelenk Einsatz.

1 Kommentar

  1. Thomas

    Operative Maßnahmen sind wirklich nicht mein Ding, meine Frau und ich sind beide von der Arthrose betroffen und haben uns für die konservative Behandlungsmaßnahme bei Arthrose entschieden, wir lassen aufgrund der Medikamentengabe regelmäßig unser Blut untersuchen, damit nicht noch etwas anderes durch die Medikamente geschädigt wird.

    Ich muss aber sagen, dass meine Frau mit dem Kortison besser zurecht kommt als ich.

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