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Feb 19 2016

Ab wann wird eine Sprachtherapie benötigt?

Sprache ist ein elementares Kommunikationsmittel. Ist sie nicht richtig entwickelt oder gestört, werden das komplette soziale Leben und die Gesundheit erheblich beeinträchtigt. Das rechtzeitige Erkennen von Problemen und eine frühzeitige Behandlung sind daher wichtig.

 

Welche Störungen müssen behandelt werden?

Kinder sprechen im Schnitt um den ersten Geburtstag herum ihre ersten Worte. Mit 2 Jahren beherrschen sie etwa 50 Wörter. Der Wortschatz wird schnell größer, die Kinder formulieren Fragen und wenden Sprache zunehmend gezielt an, um mit ihrer Umgebung in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen und Dinge zu verstehen.
Aufmerksam werden sollten Eltern, wenn folgende Probleme auftreten:

  • Artikulationsstörungen
  • gestörte Sprachentwicklung
  • Redeflusstörungen
  • Redeflusstörungen

 

Können Kinder Laute nicht richtig bilden oder in Wörtern nicht richtig verwenden, ist die Artikulation gestört. Sind neben der Lautbildung auch Fähigkeiten wie der Satzbau, das Wortverstehen und das Sprachverstehen verändert, spricht man von einer gestörten Sprachentwicklung. Haben Kinder Blockaden beim Sprechen wie Stottern oder Poltern, können sie nicht flüssig reden oder wiederholen sie oft die gleichen Wörter, dann kann eine Redeflussstörung vorliegen. Nicht zuletzt gibt es Veränderungen an der „normalen“ Stimme wie eine nasale Sprechweise oder veränderte Sprechbewegungen, die behandelt werden müssen.
Die Ursachen für Sprachstörungen sind vielfältig. Leider werden sie häufig mit dem Spruch “Das wird schon noch“ abgetan. Aber je eher eine Sprachtherapie beginnt, desto besser sind die Behandlungsergebnisse und die Erfolge für die Gesundheit der Kinder. Fragen Sie ggf. Ihren Kinderarzt.

 

Wer trägt die Kosten?

Eine Sprachtherapie ist ein Heilmittel und damit Bestandteil der medizinischen Grundversorgung. Damit müssen in der Regel die Krankenkassen die Kosten für eine verschriebene Behandlung übernehmen. Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr müssen einen Eigenanteil in Höhe von 10% des Kassensatzes plus 10 Euro pro Rezept selber bezahlen. Kinder, Jugendliche und Menschen mit geringem Einkommen sind von der Zahlung der Eigenanteile befreit. Informationen über Voraussetzungen für eine Befreiung von der Zuzahlungspflicht bekommen Sie bei Ihrer Krankenkasse.

 

Die richtige Therapeutin

Eine gute Therapeutin zu finden ist nicht einfach, denn Therapie ist natürlich Vertrauenssache. Lassen Sie sich am besten Empfehlungen geben!
Beispielsweise ist Yvonne Rettenmaier Sprachtherapeutin aus Augsburg. Sie ist auf die Behandlung von Kindern spezialisiert. In ihrer logopädischen Praxis in der Augsburger Innenstadt bietet sie ein umfassendes Diagnostik-, Therapie- und Beratungsspektrum besonders für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche an. Dazu gehörten besonders die Behandlung von verspätetem Sprachbeginn, Sprachverständnis- und Sprachentwicklungsstörungen. Auch Störungen der Artikulation, phonologische Störungen oder Stottern und Poltern gehören zum Therapiespektrum.

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