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Feb 28 2016

Ab wann brauche ich einen Psychologen

Der Alltag eines Menschen kann überfordernd sein und schwere Schicksalsschläge, Zukunfts- oder Verlustängste zerren an den Nerven. Die Psyche hält einer starken Belastung nur beschränkt stand. Um die Psyche wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist psychologische Unterstützung notwendig.

 

Zum Psychologen bei diesen Anzeichen

Eine schwierige Zeit macht jeder einmal durch. Kommen jedoch zuviele belastende Situationen hinzu und halten diese längerfristig an, kann der Mensch unter der emotionalen Last zusammenbrechen. Um besser zu verstehen, wann die psychische Belastungsgrenze erreicht ist, kann diese Liste als Orientierung dienen. Stimmen einer oder mehrere dieser Punkte überein, ist eine psychologische Beratung oder Begleitung sinnvoll:

  • Depressionen und Angstgefühle, die mehr als zwei Wochen andauern.
  • Zu viele Probleme verhindern Entspannung und Schlaf.
  • Der Griff zum Alkohol findet häufig statt.
  • Appettitlosigkeit oder übermäßiges Essverhalten.
  • Ständige Reizbarkeit, häufige Verstimmungen, Aggression.
  • Grübeleien, ohne Antworten zur Problembewältigung zu kommen.
  • Beschäftigung mit Zwangshandlungen, negativen Gedanken und Bildern von traumatischen Erlebnissen.

Senioren sind aufgrund von körperlichen und gesundheitlichen Einschränkungen empfindlicher als jüngere Menschen. Schon kleine Änderungen der Lebenssituation, etwa plötzliche Einsamkeit, stellen häufig psychische Belastungen dar. Wenn Senioren aus verschiedenen Gründen ihre Wohnungen verlassen und in ein Wohnheim ziehen müssen, hat eine psychologische Betreuung im Vorfeld zu erfolgen. Ohne diese Betreuung treten meist dramatische Folgen ein.

 

Diese Schicksalsschläge gefährden die Gesundheit

Einige Momente im Leben sind für den Einzelnen so negativ und belastend, dass die Psyche nicht mehr hinterher kommt. Zu solchen Schicksalsschlägen gehören:

  • Arbeitslosigkeit
  • Mangelnde bis keine soziale Kontakte
  • Trennung vom Ehepartner/in oder Liebesenttäuschungen
  • Verlust einer nahestehenden Person
  • Schwere Unfälle mit Verlust eines Körperteils oder einer folgenden Behinderung
  • Krankheiten wie ein Schlaganfall mit resultierender Lähmung

Unter all diesen Einschnitten leidet die Psyche und bringt die Gesundheit eines Menschen in Gefahr. Bei solch aussichtslos empfundenen Situationen verlieren sich manche Menschen, greifen zu starken Medikamenten, Alkohol oder Drogen. Kann die Situation nicht bewältigt werden, verspürt der Leidende oft den Wunsch, sein Leben zu beenden.
Ohne Unterstützung ist es schwer, den Ausweg zu finden. Wer rechtzeitig einen Psychologen aufsucht, wendet weitreichende Folgen ab. Im schlimmsten Fall, etwa beim Suizidversuch, hilft nur noch die Psychiatrie.

 

Wer bezahlt die psychologische Unterstützung?

In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer psychologischen Therapie. Der Hausarzt stellt die Überweisung für die Sitzungen aus und der Psychologe reicht den Antrag auf Therapie bei der Krankenkasse ein.

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